Aktivitäten

Das Zentrum für Deutschland- und Europastudien beschäftigt sich mit der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen und Bildungsveranstaltungen, der Durchführung von Forschungsprojekten und lädt alle Interessierten zur Teilnahme ein. Folgen sie unseren Nachrichten über unsere Veranstaltungen, Forschungen und Publikationen auf unserer offiziellen Websiteabonnieren sie unseren Newsletter und besuchen sie unsere Seite auf Facebook.

Wissenschaftliche Konferenzen 

ZDES organisiert regelmäßig Konferenzen zu den Themen, die mit den Hauptforschungsfeldern des Zentrums kongruieren.

Im Rahmen des Programms „Netzwerkstrukturen in Deutschland, Europa und Russland“ veranstaltet ZDES alle 2 Jahre die Konferenz „Netzwerke in der globalen Welt“ (NetGloW) - die größte in Russland stattfindende Konferenz, welche der Netzwerkanalyse gewidmet ist. Das Hauptziel der Konferenzserie ist, die Netzwerkforscher aus der ganzen Welt zusammenzubringen, die Bemühungen der Vertreter verschiedener Disziplinen als Antwort auf die wichtigsten Herausforderungen, mit denen Netzwerkstudien heute konfrontiert sind, zu vereinen sowie den lokalen Austausch von Forschungsergebnissen zu fördern. Somit soll eine Analyse der globalen Prozesse ermöglicht werden. Es ist auch von entscheidender Bedeutung für diese Konferenzserie die Orientierung der Nachwuchsforscher in der komplexen Landschaft der Netzwerkwissenschaft zu unterstützen und Anwendungen der Netzwerkanalyse von Praktikern zu fördern.

Die erste NetGloW Konferenz mit dem Untertitel „Strukturelle Transformationen in Europa, den USA und Russland“ fand im Juni 2012 in Stankt Petersburg statt und versammelte mehr als 150 Soziologen, Philosophen, Kulturforscher, Management-Spezialisten und Wirtschaftswissenschaftler aus der ganzen Welt. Hier sind ausführlichere Informationen über die NetGloW 2012 zugänglich. 

Der Auftrag der Konferenz „Netzwerke in der globalen Welt. Theorie und Methode vereint: amerikanische, europäische und russische Forschungen“ im Jahr 2014 war eine Diskussion der Schlüsselprobleme über die Vereinigung der theoretischen und methodischen Erarbeitungen in der Netzwerkanalyse. Für die Teilnahme an der Konferenz registrierten sich mehr als 160 Vertreter aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen. Ausführlichere Informationen können im Konferenzbericht nachgeschaut werden. 

Darüber hinaus gehört die internationale Konferenz „Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft: innovative Landschaften in Europa und Russland“ zu den Veranstaltungen der Forschungsrichtung „Netzwerkstrukturen in Deutschland, Europa und Russland“. Diese Konferenz fand vom 25. bis 27. Oktober 2013 in der St. Petersburger Staatsuniversität und in der Europäischen Universität St. Petersburg statt. Das Ziel der Konferenz war es, die letzten Tendenzen in der Wechselwirkung der Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft als Grundlage der Entwicklung von innovativen Landschaften in Russland und Europa zu diskutieren. Ausführliche Informationen über die Konferenz sind im Konferenzbericht verfügbar.

In dem Rahmen des Forschungsfeldes „Kreativität, Gemeinschaften und öffentlicher Raum in europäischen und russischen Städten“ fand in der St. Petersburger Staatsuniversität vom 28. bis 30. Oktober 2011 die internationale Konferenz „Städtische Politik und Entwicklung in Europa und Russland“ statt. Ziel dieser Konferenz bestand in der Reflexion grundlegender Tendenzen der Entwicklung von modernen Städten in Deutschland, Europa und Russland. 

Im Rahmen des Forschungsfeldes „Zivilgesellschaft und Partizipation in Europa und Russland“ wurde die internationale Konferenz „Bürgerliche Gesellschaft und Nichtregierungsorganisationen in Europa und Russland” in der St. Petersburger Staatsuniversität vom 12. bis zum 14. November 2010 organisiert. Der Themenschwerpunkt bestand in der Gegenüberstellung der Erfahrung des dritten Sektors in Russland, West- und Osteuropa“. Den Bericht über die Konferenz kann man auf dem Internetportal „Cogita.ru“ finden. 

Im Rahmen des Feldes „Europa in der Welt“ organisiert ZDES Konferenzen für PhD-Studierende. Beispielsweise fand die vierte internationale PhD-Konferenz zum Thema „Transnationale Ansätze in der Graduiertenforschung“ am 26.- 28. April 2013 in den USA statt. Diese anhaltende und erfolgreiche Workshop-Reihe ist eine gemeinsame Initiative zwischen dem ZDES und der Fakultät und den Graduierten der Bielefeld Graduate School in History and Sociology. An der Konferenz nahmen Studierende der Universitäten Bielefeld und Notre-Dame teil.

Darüber hinaus finden Veranstaltungen unserer Partner mit der Unterstützung des ZDES statt, deren Thematik mit den Forschungsfeldern des Zentrums übereinstimmt. Zum Beispiel: die Konferenz „Soziale Medien und soziale Bewegungen“ – der Hauptorganisator ist LINIS Labor von Higher School of Economics die internationale Konferenz der Hochschule für Journalistik und Medienkommunikation der St. Petersburger Staatsuniversität „Die vergleichende Medienforschung“. Sie wird jährlich im Frühling im Rahmen der internationalen wissenschaftlichen Konferenz „Medien in der modernen Welt. Petersburger Lesungen“ durchgeführt.

Wissenschaftliches Umfeld

Die Reihe offener interdisziplinärer Seminare für junge SozialwissenschaftlerInnen „Scientific Environment“ wurde 2010 vom Rat der jungen WissenschaftlerInnen der soziologischen Fakultät der St. Petersburger Staatsuniversität initiiert. Seit dem Jahr 2012 tritt ZDES als Mitveranstalter des Projektes auf. Im Rahmen der ganzjährig stattfindenden Seminare (10 bis 12 Seminare pro Jahr) halten Studierende, PhD-Studierende und junge SozialwissenschaftlerInnen aus Russland und Europa Präsentationen ihrer theoretischen und empirischen Forschungen zu den aktuellsten wissenschaftlichen Problematiken. Die Beiträge werden von einer moderierten wissenschaftlichen Diskussion begleitet. Besondere Aufmerksamkeit wird den Beiträgen gewidmet, welche innovative theoretische Ansätze und originelle Forschungen auf der Grundlage empirischer Materialien aus Europa und Russland darstellen. Derzeit nehmen Junior- und Senior-Forscher aus allen wichtigen sozialwissenschaftlichen Universitäten und Forschungszentren von St. Petersburg und aus ganz Russland und Europa sowie Vertreter der Zivilgesellschaft, Medien und der interessierten Bürgergesellschaft an den Veranstaltungen teil. Während der Seminare werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht. Die Videoaufzeichnungen sind auf der Website des Portals „Lectorium.tv“ öffentlich zugänglich. Die Beschreibung der Seminare sind hier zu finden und die Videoaufzeichnungen hier.

Workshops, Seminare, Tagungen

Im dem Programm des ZDES werden regelmäßig internationale öffentliche methodologische Workshops wie auch forschungs- und projektbezogene Workshops und Seminare durchgeführt. Zudem organisieren wir Tagungen im Rahmen großer wissenschaftlicher Events und unterstützen Veranstaltungen von unseren Partnern. 

Der methodologische Workshop des ZDES bezieht führende internationale Forscher aus dem entsprechenden Gebiet ein und ermöglicht den Wissensaustausch zur Methodologie der European Studies Forschungen oder zu anderen Bereichen unseres Forschungsinteresses. Das methodologische Workshop „Vergleichende Methodologie, Operationalisierung und Spezifika von European Studies Forschungen“ findet seit 2008 jährlich in St. Petersburg statt und richtet sich an russische Nachwuchsforscher, die sich mit deutschland- oder europabezogenen Vergleichsanalysen wissenschaftlich beschäftigen. Dieses Seminar stellt darüber hinaus die Möglichkeit für alle Teilnehmer dar, ihre Arbeiten mit den eingeladenen ausländischen Spezialisten zu diskutieren. Das methodologische Seminar „Analyse der semantischen Netzwerke, Anwendung für Sozial- und Geisteswissenschaften“ wurde im ZDES am 18.-19. Mai 2013 in St. Petersburg im Rahmen des Forschungsfeldes „Netzwerkstrukturen in Deutschland, Europa und Russland“ durchgeführt und widmete sich unter anderem der Analyse soziosemantischer Netzwerke. Die Teilnehmer diskutierten die semantischen Probleme der semantischen Analyse eines Textes, die Beziehung der Textdaten und Daten sozialer Netzwerke sowie andere Fragen. Das Seminar beinhaltete ein Training zur Nutzung von Softwarewerkzeugen für die Erfassung, Modellierung, Analyse und Visualisierung kognitiver Netzwerkstrukturen von Organisationen, Gruppen und Individuen. Ebenfalls lädt diese Nutzung ein, verschiedene Netzwerkstrukturen in den Szenarien, Genres und Domänen zu vergleichen, um ihre Dynamik zu verfolgen, und sie auf andere Arten von sozialen Strukturen zu beziehen.

Unter die Forschungsschwerpunkte des ZDES fallen unter anderem Forschungsseminare und Workshops. Das interdisziplinäre Forschungsseminar „Kreative Stadt: Akteure und Praktiken in Russland und Europa“ (St. Petersburg, 9. Oktober 2013) ereignete sich im Rahmen des ZDES Forschungsfeldes „Kreativität, Gemeinschaften und öffentlicher Raum in europäischen und russischen Städten“ und widmete sich dem Thema Kreativität im städtischen Kontext, das an großem Interesse bei Forschern und Entscheidungsträger in der letzen Zeit gewonnen hat. Das interdisziplinäre Forschungsseminar „Netwerkperspektiven auf Kommunikation, Wissen & Kultur: Von der Theorie zur empirischen Anwendungen“ wurde am 16. November 2013 im Rahmen des Forschungsbereiches „Netzwerkstrukturen in Deutschland, Europa und Russland“ durchgeführt. Es wurden aktuelle theoretische und methodologische Fragen sowie die praktische Anwendung von gemeinsamer Netzwerkanalyse von Wissen, Kommunikation und Kultur diskutiert.

Die projektbezogenen Workshops und Seminare des ZDES sind für Teilnehmer unserer Forschungsprojekte vorgesehen, wie zum Beispiel „Koevolution von Wissens- und Kommunikationsnetzwerke: Strukturdynamik von kreativen Kollektiven in den europäischen Kulturhauptstädten“. Im Auftrag dieser Veranstaltungen ist die Koordination der internationalen Forschungsteams inbegriffen, Projektplanung, Erarbeitung der Forschungsinstrumente, sowie Trainieren von solchen Fähigkeiten wie Datenerhebung und Analysetechniken, etc. Folgen sie uns auf Facebook um auf den neusten Stand in diesem Projekt zu bleiben.

Zu unseren Aktivitäten anderer Art gehört Organisation und Unterstützung von Tagungen und Runden Tischen, die im Rahmen größerer Veranstaltungen ablaufen. Beispielsweise zählt dazu die Tagung „Dimensionen des Lernens und der Formierung innovativer Cluster: Europäische Lehren für Russland“. Sie fand im Rahmen der 12. internationalen Konferenz „Triple Helix“ zum Thema „Regionale innovative Cluster in Europa und Russland: wissenschaftliche Perspektiven und praktische Lösungen“ in Tomsk (10.-13. September 2014) statt. Weitere Beispiele wären: Eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen der jährlich ablaufenden „Deutscher Woche in St. Petersburg“. In 2013 und 2014 es waren folgende Veranstaltungen: Runder Tisch über „Neue Medien und Politik in Russland und Deutschland“ oder über die „Zusammenarbeit russischer und deutscher NGOs im Wohlfahrtsbereich“ sowie „Russisch-Deutsches interkulturelles Training“.

Schließlich unterstützt ZDES viele Veranstaltungen von Partnern, wie zum Beispiel das internationale Seminar „Deutschland- und Europaforschung in Mittel- und Osteuropa“ (14.-17. April 2013 Vilnius, Litauen) oder die Sommerschule „Russische Kultur in der Baltischen Natur“ (27. Juni – 8. Juli 2014 in Helsinki).

Sommer- und Winterschulen

ZDES organisiert eine Reihe von Sommer- und Winterschulen für russische und ausländische Studierende. 

Das Programm der dreiwöchigen Winterschule in Bielefeld und Berlin für Erstsemester des Masterstudienganges „Europäische Gesellschaften“ umfasst auf einer Seite Kurse der deutschen Sprache auf der anderen Seite Besuchen von verschiedenen politischen, kulturellen und öffentlichen Instituten. Die Winterschule gibt Studenten die Möglichkeit ihre Skills im Beherrschen der deutschen Sprache zu verbessern und mehr über Politik, Geschichte, Wirtschaft, Kultur und das soziale Leben in Deutschland zu erfahren.

Die Deutsch-Russische Sommerschule in Otzenhausen (Deutschland), die in Zusammenarbeit mit der ASKO EUROPA-STIFTUNG, der Europäischen Akademie Otzenhausen, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch organisiert wird, bring Bachelor-Studierende aus Deutschland und Russland zusammen mit dem Ziel ihnen die EU und die Europäischen Politik im internationalen Kontext näher zu bringen. 2014 fand die 4. Sommerschule in Otzenhausen statt.

Die Deutsch-Russische Frühlingsakademie in Sankt-Petersburg für Bachelor-Studierende findet wie auch die Sommerschule in Otzenhausen jährlich statt. Ihr Ziel besteht darin, den europäischen Studierenden ein besseres Verständnis für russische Politik, Geschichte, Kultur und Gesellschaft unmittelbar in Russland zu ermöglichen.

Das Hauptziel der Sommerschule in Strelna ist es, junge russische Forscher mit den theoretischen und methodologischen Grundlagen in Europastudien vertraut zu machen und ihre Fähigkeiten zu trainieren, die Analyse von sozialen und politischen Prozessen durchzuführen. Diese Schule wurde 2013 zum 7. Mal organisiert.

Öffentliche Vorträge

Im Rahmen der öffentlichen Vorträge des ZDES stellen führende europäische Forscher ihre Beiträge zu aktuellen politischen, sozialen und ökonomischen Problemen und Herausforderungen in Russland und Europa vor. Mit öffentlichen Vorträgen möchte ZDES einerseits den aktuellen Forschungstand in den fachübergreifenden wissenschaftlichen Diskussion präsentieren und andererseits aktuelle Forschungsfragen und Ergebnisse dem breiten Publikum näherbringen – insbesondere für Interessierte und Forscher verwandter Fachgebiete. Die Berichte über einige öffentliche Vorträge kann man hier finden.

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